Es gibt viele verschiedene Verhütungsmittel - wir verraten dir was für dich am besten ist

Es gibt viele verschiedene Verhütungsmittel - wir verraten dir was für dich am besten ist

Es gibt viele verschiedene Verhütungsmittel - wir verraten dir was für dich am besten ist

wir sind uns alle darüber einigen, dass das Thema Verhütung sehr wichtig ist, doch seien wir uns mal ehrlich – meistens bleibt es an uns Frauen hängen. Wir denken es ist an der Zeit, dass sich das ändern sollte! Verhütung ist keine reine Frauensache mehr und sollte auch für Männer zur Selbstverständlichkeit geworden sein.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu verhüten, doch was für dich und deinen Partner am besten ist, hängt von deiner Gesundheit und deinem Lifestyle ab. wir zeigen dir einige der gängigsten Formen und erklären dir die jeweiligen Vor- und Nachteile. 

Pille

Die wohl bekannteste Methode nicht schwanger zu werden ist die Pille. Laut einer Recherche nehmen 60% der Frauen zwischen 18 und 25 die Pille. Die Pille enthält sowohl Östrogen als auch Gestagen. Diese beiden Hormone hemmen im Gehirn die Bildung von Botenstoffen, die für den Eisprung
zuständig sind. Ohne Eisprung kann keine Eizelle befruchtet werden und eine Schwangerschaft ist ausgeschlossen. Der größte Nachteil der Pille ist die hohe Anzahl an Hormonen, die wir unserem Körper damit zuführen. Zudem gibt es auch andere Nebenwirkungen wie Lustlosigkeit, Kopfschmerzen und Wassereinlagerungen. Zudem ist es wichtig, daran zu denken jeden Tag eine Pille einzunehmen. Wenn du sie mal vergessen solltest zu nehmen, bringt dies deinen ganzen Monatszyklus durcheinander. Der wohl beste Effekt der Pille neben der Verhütung ist, dass sie eine makellose Haut verspricht. Zudem mindert sie auch die Schmerzen und die Intensität der Menstruation. Bitte beachte jedoch, dass die Pille nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt!

Hormonspirale

Wie der Name bereits sagt, nutzt auch diese Verhütungsmethode Hormone, jedoch im Vergleich zur Pille eine viel geringere Anzahl (weniger als 10% davon). Die Hormonspirale wird dir vom Frauenarzt eingesetzt und hält 3 bzw. 5 Jahre wobei sich die Kosten auf ca. 350-420€ belaufen. Die Hormonspirale wirkt indem das Hormon Levonorgestrel die Gebärmutterschleimhaut verdickt und somit die Spermien keine Möglichkeit besteht zur Eizelle zu gelangen. Ein großer Vorteil der Hormonspirale ist, dass sie dir eine langfristige und sehr sichere Methode gewährt nicht schwanger zu werden, bei der du dich um nicht viel kümmern musst. Zudem verringert sie die Stärke und Dauer deiner Periode. Es kann auch sein, dass du in den ersten 6 Monaten der Einnahme unregelmäßig Blutungen bekommst. Ein Nachteil der Spirale ist, dass der Anschaffungswert sehr hoch ist - vergleichst du dem Preis jedoch mit den Kosten für die Pille oder andere Verhütungsmittel, wirst du merken, dass die Kosten sehr ähnlich sind auf längere Zeit. Es gibt viele Frauen, die beim Einsetzen der Spirale und kurze Zeit danach schmerzen verspüren. Bitte informiere dich davor gut und besprich deine Entscheidung ausführlich mit deinem Frauenarzt, denn jeder Körper ist unterschiedlich. Bitte beachte auch hier, dass dich die Hormonspirale nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt.

Kupferspirale

Die Kupferspirale schützt dich ohne Hormone vor einer Schwangerschaft. Sie wird von einem speziellen Arzt eingesetzt und hält 3-10 Jahre. Durch die Freisetzung einer geringen Menge an Kupfer in die Gebärmutter verändert sich die Gebärmutterschleimhaut und der Schleim am Muttermund. Es schädigt zusätzlich die Spermien in ihrer Beweglichkeit und Befruchtungsfähigkeit und erschwert ihnen somit den Weg zur Eizelle. Genau wie die Hormonspirale bietet die Kupferspirale eine einfach Möglichkeit der Verhütung, bei der du nicht an die tägliche Einnahme denken musst. Zudem behältst du weiterhin deinen natürlich Zyklus und es treten keine hormonellen Nebenwirkungen auf. Jedoch kann wie bei der Hormonspirale auch das Einsetzen zu schmerzen führen. Im Gegensatz zur Hormonspirale mindert die Kupferspirale jedoch nicht deine Menstruation, sondern verstärkt die möglicherweise.

Kondom

Da viele Frauen in den letzten Jahren davon abgekommen sind, hormonell zu verhüten, zeichnet sich ein starker Trend Richtung Kondom ab. Das Kondom ist zusätzlich die einzige Methode, mit der du dich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. Kondome werden aus sehr dünne Latex hergestellt und verhindern, dass die Spermien deines Partners in deine Vagina gelangen. Ein großer Vorteil des Kondoms ist, dass dem Körper keine Hormone zugeführt werden und es dich vor übertragbaren Krankheiten schützt. Zudem gilt das Kondom als sehr sicher, auch wenn es in sehr seltenen Fällen dazu führen kann, dass es reißt. Ein Nachteil des Kondoms ist es, wenn du gegen Plastik allergisch bist. Sollte dies der Falls sein, weiche bitte auf plastikfreie Kondome aus – diese sind in jeder Drogerie erhältlich. Manche Paare finden das Kondom sehr unnatürlich, jedoch gibt es viele verschiedene Versionen, die einen sehr natürlichen Effekt versprechen.

Natürliche Verhütung

Eine Möglichkeit zur natürlichen Verhütung ist die Rhythmus Methode. Diese Empfängnisverhütungsmethode basiert auf dem Ovulationszyklus. Dazu gehört der Verzicht auf Sex an den Tagen, an denen du am fruchtbarsten bist und am ehesten schwanger werden könntest. Eine weiter Möglichkeit ist die Temperaturmethode, bei der täglich nach dem Aufstehen die Temperatur deines Körpers gemessen wird. Da die Temperatur einer Frau 12 bis 24 Stunden, bevor ihr Eierstock eine Eizelle freisetzt, um etwa 1°C sinkt, deutet dies auf eine hoher Fruchtbarkeit hin. Du solltest während dieser Zeit auf Geschlechtsverkehr verzichten, wenn du eine Schwangerschaft vermeiden möchtest.

Die Wahl deiner Verhütungsmethode ist eine sehr persönliche Entscheidung. Bitte bedenke auch immer, dass das Kondom die einzige Verhütungsmethode ist, die dich gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützt. Bitte bespreche deine individuellen Bedürfnisse im Bereich der Verhütung am besten mit deinem Frauenarzt; dieser wird dich bestmöglich über die Chancen und Risiken aufklären.